Trockene Haut

31.12.2025

Sobald die Tage kühler und die Heizungen wieder eingeschalten werden, wird nicht nur die Luft, sondern auch unsere Haut trockener. Zudem gibt es unzählige Ursachen und Hintergründe wie:

  - Häufiger Kontakt mit Wasser oder Chemikalien

  - zu geringe Luftfeuchtigkeit

  - Zu geringe Trinkmenge pro Tag

  - Hormonelle Faktoren, z.B. die Menopause

  - Medikamente und Krankheiten

  - Zu häufiges oder zu heisses Duschen/Baden

Nicht zuletzt spielt die natürliche Hautalterung eine Rolle. Mit dem Älterwerden, wird die Haut dünner und trockener. Von einer anfänglich rauen Haut, können bei vernachlässigter Hautpflege Juckreiz, entzündliche und infektiöse Hauterkrankungen oder sogar blutige Risse entstehen.

«Moderne» Hauterkrankungen

Ein immer häufiger auftretendes Beschwerdebild ist die atopische Dermatitis, besser bekannt als Neurodermitis. Oft beginnen die Symptome bei Säuglingen und nehmen mit zunehmendem Alter eher ab. Die Neurodermitis zeigt sich durch schubweise entzündete Hautstellen, welche stark jucken und deswegen nicht selten blutig gekratzt werden. Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt, aber einige Faktoren sind bekannt, z.B. eine genetische Veranlagung, eine gestörte Hautbarriere, Allergien oder Stress.

Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche, nicht-infektiöse Hauterkrankung, welche typischerweise symmetrisch auftritt. Erkennungsmerkmale sind scharf begrenzte, hellrote, erhobene Stellen, welche von silbernen Schuppen bedeckt sind. Eine Veränderung der Hautzellen, welche dazu führt, dass sich die Haut in einem viel zu kurzen Zyklus erneuert, sowie erbliche Veranlagung oder Immunreaktionen zählen zu den Ursachen, wie auch Medikamente, Infektionen oder Verletzungen.

Hautpflege von aussen

Mit den richtigen Hautpflegemitteln, saisonal angepasst, kann man die Haut gut vor Trockenheit schützen. Wichtig ist es, eher pH-neutrale, leicht saure oder gut rückfettende Produkte zu nehmen. Ebenfalls zu beachten ist, dass die Produkte möglichst wenig oder nur natürlich parfümiert sind, um das erhöhte Allergierisiko trockener Haut zu minimieren. Mögliche Produkte sind hier zum Beispiel Körperlotionen der Firma Weleda, welche je nach Linie, die wertvollen Öle des Sanddorns, des Granatapfelsamens oder der Nachtkerze enthalten. Das vitaminreiche Sanddornöl bewahrt die Feuchtigkeit und regt die Selbstregulation der Haut an. Das Nachtkerzenöl mit den Omega 6-Fettsäuren festigt und regeneriert die Haut und verleiht ihr Elastizität. Das Granatapfelsamenöl regt die Zellerneuerung an und wirkt antioxidativ.

Oft werden auch Produkte mit Harnstoff (Urea), welcher in unterschiedlicher Konzentrationen in Lotionen verarbeitet wird, angewendet. Er ist ein körpereigener Feuchthaltefaktor und verbessert die Feuchtigkeitsbindung in der Haut. Dadurch wird die Abschuppung der Haut vermindert und eventueller Juckreiz gelindert.

Trockene Haut von innen vorbeugen

Nebst einer individuell angepassten Körperpflege kann man durch gezielte Ernährung die Haut von innen positiv beeinflussen. Das heisst, durch integrieren von «guten» Ölen, Nüssen, Avocados, Fischen, Ölsaaten, etc. im Speiseplan, kann man den Bedarf an ungesättigten Fettsäuren schon zu grossen Teilen abdecken. Einfache, mögliche Rezept-, bzw. Menu-Varianten sind:

  - bei der Salatsauce auf ein gutes Raps-, Oliven-, Baumnuss- oder Leinöl zurückzugreifen

  - wöchentlich mindestens einmal Fisch, wie Lachs oder Thunfisch essen

  - Nüsse, Leinsamen, usw. über den Salat, in Müesli oder Suppen streuen

  - Avocado als Salat oder zu Guacamole verarbeiten

Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und Sie werden feststellen: «gesund» kann auch «sehr gut schmecken»

Natürlich gibt es verschiedene Nahrungsergänzungsmittel mit unterschiedlichen Ölen und Inhaltsstoffen.

Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie beraten, was für Sie das richtige ist.