12.02.2020
Heuschnupfen?

Natürliche Hilfe bei Heuschnupfen

Frühlingszeit bedeutet leider auch für viele Menschen: laufende Nase, brennende und geschwollene Augen, Atemschwierigkeiten. Diese unangenehmen Symptome, ausgelöst durch eine Allergie gegen Pflanzenpollen, schränken die Lebensqualität ein und gestalten den Alltag der Betroffenen ziemlich mühsam.

Wie entsteht eigentlich der Heuschnupfen?

Der Ablauf einer allergischen Reaktion ist, egal um welche Allergie es sich handelt, stets dem gleichen Prinzip unterworfen. Die allergieauslösenden Stoffe (Allergene) z.B. Gräserpollen, gelangen durch die Atemluft auf die Schleimhäute der Atemwege. Dort wird das Allergen von bestimmten Körperzellen als Fremdkörper erkannt. Sofort beginnen diese Körperzellen mit der Produktion von speziellen Abwehrstoffen, den sogenannten Antikörpern. Die Antikörper heften sich an Mastzellen. Dort warten sie, ob die gleichen Allergene erneut in den Körper eindringen. Den Ablauf bis zu diesem Punkt nennt man Sensibilisierungsphase.

Erst nach solchen "Erstkontakten" können sich bei einer erneuten Begegnung mit den Gräserpollen (Allergenen) allergische Symptome ausbilden. In dieser Reaktionsphase treffen die Allergene auf die an spezielle Zellen gehefteten Antikörper. Es setzt eine heftige Reaktion ein, die dazu führt, dass primär das Histamin, ein Botenstoff, freigesetzt wird. Genau wie ein Schlüssel, passend zum richtigen Schloss, setzt sich nun das Histamin an empfangsbereiten Stellen im Körpergewebe fest: den Rezeptoren. Die Folge ist eine entzündliche Reaktion - es kommt z.B. zu einer Rötung und Schwellung der Schleimhäute, zu Hautausschlägen, zu tränenden Augen oder die Atmung wird erschwert.

Woher kommt der Heuschnupfen?

Die Anzahl an „Heuschnupfen-Patienten“ ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Man erklärt sich diese Zunahme durch eine massiv verbesserte (oder fast übertriebene) Hygiene und eine veränderte Lebensweise. Die Antikörper (Immunglobulin E), welche in unserem Körper gebildet werden, sind verantwortlich für die Abwehr von Parasiten. Krankheiten, die durch diese Parasiten hervorgerufen werden, sind aber in den Industrieländern eher selten geworden. Die dadurch „arbeitslosen“ Antikörper suchen sich neue Feinde, wie z.B. Pollen. Diese Theorie wird unterstützt durch die Erkenntnis, dass Kinder auf dem Land, umgeben von Tieren und Pflanzen, weniger an Allergien erkranken. Auffällig ist auch, dass in Ländern der Dritten Welt allergische Erkrankungen praktisch nicht vorkommen.

Die natürliche Behandlung

Pflanzliche Heilmittel bringen in akuten Phasen Linderung bei allergischen Symptomen. Vorbeugend eingenommen lernt der Körper, nicht auf allergisierende Stoffe zu reagieren. So therapiert, wird beispielsweise der Heuschnupfen jede Saison schwächer. Es gibt verschieden Möglichkeiten von Spagyrik, Homöopathie, Schüssler Salze, Nahrungsergänzungen oder auch andere pflanzliche Sprays und Tropfen.

Lassen Sie sich in Ihrer Drogerie individuell beraten. Den jede Allergie ist anders...!

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