01.06.2019
Sonne pur, aber Vorsicht!

Sonnenbrand

Sonnenbrand ist eine Verbrennung der Haut, entstanden durch übermässige Sonneneinstrahlung (UVB-Strahlen) über einen längeren Zeitraum. Die Haut fühlt sich heiss an, ist gerötet und sehr berührungsempfindlich, zum Teil bilden sich auch Blasen. Mit einer geeigneten Behandlung lassen sich die Symptome lindern und der Sonnenbrand klingt nach einigen Tagen ab, je nach Schweregrad.

Vorbeugung

Am besten versucht man einen Sonnenbrand zu verhindern. Den mit jedem Sonnenbrand steigt auch die Gefahr später an Hautkrebs zu erkranken. Vor allem Kleinkinder sollten ausreichend geschützt sein. Entsprechende Kleidung, Sonnenschutzpräparate und eine kürzere Zeitdauer an der Sonne sind gute Möglichkeiten. Je nach Hauttyp ist mehr oder weniger Vorsicht geboten. Zu beachten ist hingegen, dass eine gemässigte Verweildauer an der Sonne auch gesund und nötig ist. Zum Beispiel wird mit Hilfe des Sonnenlichtes Vitamin D3 in der Haut gebildet.

Lassen Sie sich in der Drogerie in Ihrer Umgebung beraten.

Therapie

Falls es doch zu einem Sonnenbrand kommen sollte, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diesen zu behandeln. Äusserlich empfiehlt sich einen Spray oder eine Lotion mit homöopathischen oder pharmazeutischen Stoffen. Beides wirkt kühlend und lindert die Symptome. Abwechslungsweise dazu, empfiehlt es sich ebenfalls eine befeuchtende Körperlotion aufzutragen, zum Beispiel mit Aloe Vera. Aloe Vera ist auch rein als Gel erhältlich. Dieser spendet der Haut sehr viel Feuchtigkeit und kühlt die Haut sehr angenehm.

Innerlich kann unterstützend dazu Homöopathisch oder mit Schüssler Salzen gearbeitet werden. Lassen Sie sich in Ihrem Fachgeschäft beraten. Falls man Kompressen auflegen möchte, eignet sich dazu Quark (ohne Zusätze) sehr gut. Auch dieser kühlt und pflegt die Haut.

Sonnenallergie

Lichtallergie, auch Sonnenallergie oder Photoallergie, ist eine umgangssprachliche Sammelbezeichnung für verschiedene durch UV-Licht provozierte Dermatosen. Im engeren Sinn handelt es sich dabei um Lichtdermatosen, die auf einer Intoleranzreaktion beruhen und nur in speziellen Fällen durch allergische Reaktionen verursacht werden. Im weiteren Sinne werden umgangssprachlich auch einige Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen sowie Erbkrankheiten als Lichtallergie bezeichnet.

Die weitaus häufigste Form ist die polymorphe Lichtdermatose (PLD, Sonnenekzem). Eine zunehmend auftretende Hautveränderung, die unter Einwirkung von Sonnenstrahlung entsteht. Sie kann durch UV-A und UV-B ausgelöst werden, daher kann sie auch bei Sonnenbestrahlung in verglasten Räumen entstehen. Eine Sonderform ist die sogenannte Mallorca-Akne. Die Hautveränderungen treten meist im Frühjahr oder Frühsommer nach der ersten Sonnenbestrahlung auf, bei neuerlicher Sonnenexposition werden die Schübe im Laufe des Sommers immer schwächer. Die Veränderungen treten vor allem an den Außenseiten der Oberarme, am Halsausschnitt und auch im Gesicht auf. Die Hauterscheinung können die unterschiedlichste Form (z.B. Rötung, Bläschen, Knötchen, nässende Hautdefekte, Hautverdickung) haben. Sie sind aber bei einer Person auf eine dieser Formen beschränkt und immer gleich bleibend. Immer ist ein starker Juckreiz vorhanden.

Therapie

Die wichtigste Therapie ist die Prophylaxe. Diese wird mit Calcium, Vitamin A,B und D, Beta-Carotin oder einer spagyrischen Mischung erzielt. Durch Einnahme einer oder mehrerer dieser Stoffe, zwei bis drei Wochen vor Sonnenexposition, lindern sich die Beschwerden erheblich oder können zum Teil komplett eliminiert werden. Erkundigen Sie sich auch nach speziellen Sonnencremen für Allergiker.

Besuchen Sie Ihre Drogerie und informieren Sie sich bei Ihrem Fachpersonal über die richtigen Sonnenpflegeprodukte und welche Therapie bei Sonnen-Beschwerden für Sie die Richtige ist.

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